Eduscho - Historie

Eduscho Gebäude 1933
Eduscho Gebäude 1933

Machen wir eine kleine Reise in die Vergangenheit bis in das Jahr 1924. Denn zu diesem Zeitpunkt trat der erste Eduscho-Kaffee täglich frisch geröstet und verpackt seine Reise zum Verbraucher an.

Eduard Schopf hieß der junge Kaufmann, der erkannte, daß die Idee, Kaffee direkt an den Verbraucher zu senden, eine große Zukunft hatte.

Für die Kunden hat dieser neue Weg zwei Vorteile: Er erhält stets frisch gerösteten Kaffee ins Haus und spart Geld, denn der direkte Weg zum Verbraucher ist preiswert. Daß die Kunden diese Vorteile, die Qualität stets frischen Kaffees und seine Preiswürdigkeit einzuschätzen wissen, zeigte sich an der Entwicklung, die das Versandgeschäft des jungen Eduard Schopf in Bremen nahm.

1926 baut er seine erste eigene Rösterei auf, ein Jahr später kommen bereits zwei große Packhäuser an der Weser .

1928 erwarb Eduard Schopf (Eduscho) die seit 1875 bestehende Gummisiederei H.Siedentopf und machte sie zu einer Kaffeegroßrösterei .

1935 Eduard Schopf ertrank Pfingsten, wärend eines Besuchs auf dem Wochenendgrundstück seines Geschäftspartners Rothfos.(Motzen, Gemeindeteil von Berne).

Nach dem Tod des Firmengründers führte seine Frau Friedel Schopf das Unternehmen fort.

1936 zieht Seidentopf in die Nähe des Europahafens. Der neue Firmensitz ist ist der Stephanitorsteinweg 73, heute bekannt als Lloydstraße.

1939 ist Eduscho eines der führenden Kaffeversandhäuser mit über 1000 Mitarbeiter .

1944 Keines der Gebäude des Unternehmens übersteht die Bombardierung des Hafensgebietes .

1949 bis 1951 Direkt am Bremer Europahafen, nur ein paar Schritte von den Schiffen entfernt, die hier Güter aus aller Welt laden und löschen, ist Eduscho neu entstanden, ein riesiger Gebäudekomplex .

1952 Übernahm Schopfs Sohn Rolf die Alleininhaberschaft. Er verwirklicht neue Ideen , errichtet Eduscho-Spezialgeschäfte und

Depots, führt alle denkbaren Neuerungen im Betrieb ein, und baut, baut, baut....

1960 bis 1975 Übernahme der A. Nörenberg Kaffee aus Hamburg, Coffea Kaffee aus Berlin-Spandau, und Markenrechte für die regional vertriebene Marke " Peco Kaffee " aus Flensburg.  

1970er/ 1980er Jahre wurden erstmal in großem Stil und zu sehr günstigen Preisen Güter des täglichen Bedarfs, welche normalerweise im entsprechenden Fachhandel vertrieben wurden, als Non-Food -Ware über den Kaffeehandel angeboten.  

Diese neuertige Vermarktung von zum Beispiel Fahrrädern  oder Büchern sorgte für deutliche Proteste der etablierten Fachhandelsverbände, so verkauften Fahrradhändler für kurze Zeit Kaffeepakete zum Einkaufspreis.

In den 1980er und 1990er Jahren war der Kaffemarkt in Deutschland heftig umkämpf.

Mit Wirkung zum 1. Januar 1997 verkaufte Rolf Schopf, der Sohn des Firmengründers das Unternehmen nach verlustreichen Jahren an seinen Hamburger Hauptwettbewerber Tchibo.

Die Immobilienbesitz der Eduscho Gmbh & Co.KG ging an die Immobilienholding der Schopf-Familie die H.Siedentopf GmbH & Co.KG.

2002 Bernd Schopf, Enkel von Eduard Schopf, übernimmt sämtliche Geschäftsanteile der H.Seidentopf.

2011 die Deka Immobilien GmbH hat das Gebäudeensemble "KaffeeQuartier " und "Rösterei" in Bremen gekauft.

Verkäuferin ist die H.Siedentopf Kaffee-Großrösterei GmbH & Co.KG

 

 

Literatur und Quellenhinweise:

http://de.wikipedia.org/wiki/Eduscho

http://www.siedentopf.de/fileadmin/mediapool/Broschueren/Broschuere_Kaffee_

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13516558.html

 

          

 

 

 

 

 

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